Risiken

Während und nach der Behandlung kann es zu Schwellungen und Rötungen kommen, des Öfteren sind auch Bildungen von feinen Krusten zu sehen. Bei sehr starker Reaktion kann es sogar zur Blasenbildung kommen. In seltenen Fällen zeigen sich Hell- oder Dunkelfärbungen der behandelten Areale.  Infektionen (durch Bakterien oder Herpes-Viren) sind extrem selten,  in der Literatur aber doch beschrieben. In der Regel ist die Laserbehandlung narbenlos. Eine grosse Rolle für die besten Ergebnisse spielen die Erfahrung des Laseranwenders und das verantwortungsvolle Verhalten des Patienten vor und nach dem Eingriff. Es ist sehr wichtig, Sonne und Solarium vor und nach der Behandlung konsequent zu meiden. Damit werden Flecken (helle und dunkle) ausgeschlossen.

 

Um Blutergüsse zu vermeiden sollten blutverdünnende Medikamente wie Aspirin, Plavix u. ä. mind. 10 Tage vor dem Eingriff in Absprache mit dem Arzt abgesetzt werden. Das Narbenrisiko an sich wird in diesem Fall nahe zu auf Null minimiert. In den Tagen von der Behandlung bis ca. zwei Wochen danach sollten die behandelten Stellen trocken und sauber gehalten werden. Duschen ist möglich. Saunieren und Schwimmen sind nicht zu empfehlen. Sehr gute Wirkung erweisen pflegende Cremen. Das bringt eine infektionsfreie Abheilung und dementsprechend gute ästhetische Ergebnisse. Infektionen können zu Narbenbildungen führen.

 

Es kann passieren, dass nach der Tattooentfernung eine helle Nachbildung des Tattoos entsteht (Hypopigmentierung). Dies kommt zu Stande, wenn das Pigment der Haut (braune Farbe) ungewollt mit entfernt wird. Dieser Effekt lässt sich schwer beeinflussen weil das das Tätowierungspigment in der Haut immer unter den Hautzellen liegt, die das natürliche braune Hautpigment bilden. Es ist daher sehr wichtig, die Haut bis zum Ende der Laserbehandlung vor der Sonne und dem Solarium (UV-Strahlen) zu schützen. Je weniger braun die Haut ist, desto besser und leichter geht das Laserlicht durch die Pigmentzellen ohne diese beeinflusst zu haben. Der beste UV-Schutz ist ein Pflaster oder die Bekleidung. Bei gebräunter Haut steigt das Risiko unerwünschter Hypopigmentierungen nach der Laserbehandlung rasant. Die unerwünschten Hellverfärbungen (Hypopigmentierungen) sind in der Regel von vorübergehender Natur. Die Hyperpigmentierungen (Dunkelfärbungen) sind im Vergleich zu den Hypopigmentierungen viel seltener und meistens an den Innenseiten der Unterarme zu finden.

 

Sollte trotz aller Vorsichtsmassnahmen nach der Tattooentfernung doch eine Hypopigmentierung entstehen, muss man nur abwarten. Der behandelte Bezirk wird durch die Auswanderung von Pigmentzellen aus den Haarwurzeln innerhalb von einigen Jahren wieder die normale Farbe zurückgewinnen. Allerdings ist Vorbeugung die beste Lösung. Man soll erst dann mit der Behandlung beginnen, wenn die Haut die Sommerbräune komplett verloren hat und blass geworden ist. Nach Abschluss der Behandlung kann die Haut problemlos wieder braun werden.  (Quelle: http://www.dermatologie-online.ch)

 

 

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Herkömmliche Methoden zur Entfernung von Tätowierungen und Permanent Make-up sowie Altersflecken und vaskulären Veränderungen (Dermabrasion, galvanische Methoden, usw.) können oftmals zu starken Schädigungen der Hautstruktur führen …

 

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